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Individuelle Firefox Such-Shortcuts

Die einigermaßen aktuellen Firefox-Versionen erlauben es, durch die Eingabe von google Keyword in der Adresszeile des Browsers, eine Google-Suche zu einem Bestimmten Suchbegriff durchzuführen. Auch wenn die Funktion an sich ein alter Hut ist werden viele Feature noch garnicht noch nicht kennen, der ein oder andere wird es kennen, und sich vielleicht auch schonmal gefragt haben, wie man einen solchen Shortcut selbst erstellen kann.

Das ist garnicht mal kompliziert, und lässt sich binnen kürzester Zeit für fast jede beliebige Seite, die eine Suche per $_GET-Parameter zulässt, bewerkstelligen. Das Zauberwort lautet hierbei »Schlüsselwort«, und findet sich im Eigenschaften-Fenster für einzelne Bookmarks. Dort ist es möglich ein beliebiges Schlüsselwort für ein bestimmtes Lesezeichen einzutragen.

firefoxkeyword.gif

Trage ich bei meinem Bookmark zu »manuelbieh.de« in dieses Feld »manuel« ein, brauche ich fortan nurnoch meinen Namen in die Adressleiste eintippen, um auf meine Seite zu gelangen. Nun lässt sich (der wohl größte Nutzen) diese Funktion komfortabel mit einem Platzhalter erweitern. Beispielsweise habe ich mir ein solches Schlüsselwort-Bookmark für Youtube angelegt. Suche ich ein bestimmtes Video, gebe ich nurnoch in meine Adressleiste ein: »youtube Suchbegriff« und gelange direkt zur Ergebnisseite zur YouTube-Suche mit dem entsprechenden Suchbegriff.

Ein Platzhalter wird hierbei durch die simple Zeichenkombination aus %s eingegeben. Suchen wir also, um an meinem Beispiel einmal festzuhalten, bei YouTube.com mit der Suche nach dem Begriff »wm2006«, gelangen wir zu den Suchergebnissen und sehen, dass sich die URL geändert hat auf: http://youtube.com/results?search=wm2006. Setzen wir nun einen Bookmark auf die URL bis vor das eingegebene Suchwort, und ergänzen ab dieser Stelle mit unserem oben genannten Platzhalter %s, müssen wir nurnoch als Bookmark-Schlüsselwort »youtube« eintragen, und fortan lässt sich youtube einfach durch die Eingabe »youtube Suchbegriff« durchsuchen, ohne das wir vorher erst die Seite ansurfen mussten.

Am besten legt man, der Übersicht halber, alle dieser Links in einem kleinen Sonderordner »Keywordlinks« ab, ich habe meine selbst erstellten Shortcuts alle geordnet im Ordner mit den Bookmarklets liegen.

Um Euch einige Arbeit abzunehmen habe ich für eine kleine Auswahl an Seiten bereits den entsprechenden Link rausgesucht:

Google.de (Das Web)
http://www.google.de/search?&q=%s&sourceid=firefox
Youtube:
http://youtube.com/results?search=%s
Domain Whois:
http://whois.domaintools.com/%s
Open Thesaurus:
http://openthesaurus.de/overview.php?search=1&word=%s
Leo Englisch Wörterbuch:
http://dict.leo.org/?lp=ende&lang=de&agent=firefox-de&search=%s
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/%s
PHP.net
http://www.php.net/manual-lookup.php?pattern=%s
Yahoo.de
http://de.search.yahoo.com/search?fr=fp-tab-web-t-1&ei=ISO-8859-1&meta=vl%3D&p=%s

Levels of HTML knowledge

Bei 456bereastreet (welches ich endlich mal in meinen RSS-Reader aufnehmen sollte) ist ein schöner, humorvoller, aber dennoch in meinen Augen sehr wahrer Text, über die Stufen des HTML „Codings“ erschienen. Angefangen bei Leuten die irrtümlicherweise HTML-Emails als Textvariante geöffnet haben und nichts damit anzufangen wissen (Level 0), bis hin zu Leuten die ihre eigene Spezifikation für eine eigene Markup Sprache schreiben (Level 6).

Persönlich würde ich mich in Stufe Fünfeinviertel einordnen. Über mögliche semantische Beschränkungen von XHTML 2.0 mache ich mir lange noch keine Gedanken, darüber was in der Zukunft vielleicht sinnvoll wäre, habe ich dagegen schon öfter nachgedacht ;)

Zu finden ist der sehr gut zu lesende Text unter:
http://www.456bereastreet.com/archive/200605/levels_of_html_knowledge/

(Gefunden beim Christoph)

Agenturchefs aufgepasst: Miete mich!

Da ich gerade wider Erwartens mehr Zeit habe, als mir eigentlich lieb ist, nutze ich dieses Weblog jetzt erstmalig gezielt dazu vielleicht den einen oder anderen Auftrag zu bekommen.

Wer bin ich und was mache ich?

Ich bin junge 21 und seit einem knappen Jahr ausgebildeter Mediengestalter für Digital- und Printmedien mit der Fachrichtung Nonprint/Onlinemedien. Meine Spezialität sind sahnemäßige Umsetzungen von qualitativen Internetseiten mit Hilfe von sauber strukturiertem, semantischem XHTML und CSS. Gerne gestalte ich diese Seiten auch selbst, und, wie sich das für einen anständigen Webentwickler gehört, schrecke ich auch vor kleinen bis mittelgroßen Anwendungen in PHP und MySQL nicht zurück. Zudem ist auch die Logogestaltung ein Bereich, bei dem ich Ihnen sehr gerne behilflich bin.

Ich arbeite seit März 2005 für eigene Kunden und Agenturen, und betätige mich als Autor von Fachbeiträgen zum Thema Usability, (X)HTML und CSS. Zum Beispiel hier in meinem Weblog, bei Dr. Web Plus (kostenpflichtig) oder auch für die Webkrauts.

Einige Arbeitsbeispiele kann man hier auf meiner Seite in den Referenzen finden, gerne schicke ich Ihnen bei Interesse aber auch ein PDF zu, in welchem ich mich und meine Tätigkeiten nocheinmal kurz beschreibe. Rechnungen kann ich Ihnen selbstverständlich ausstellen, allerdings bisher nur ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer.

Bei weiteren Fragen oder bei Interesse melden Sie sich bitte unter job@manuelbieh.de oder telefonisch unter der im Impressum angegebenen Telefonnummer. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

(das mit dem »Sie« war hier im Weblog übrigens mal eine Ausnahme, verzeiht mir, liebe Leser ;) )

eMail-Adresse vor Spambots zu verstecken

Gerade mal ein bißchen rumgespielt. Was meint Ihr, wird das helfen?

<style type="text/css">
.at:before {content: "@";}
.at em {display: none;}
</style>
<!--[if IE]>
<style type="text/css">.at em {display: inline;}</style>
<![endif] -->

spamtest<span class="at"><em>@</em></span>manuelbieh.de

Hab bisher immer andere (JavaScript-freie) »Verschlüsselungmethoden« oder eben garkeine benutzt. Habe aber leider keine Ahnung wie Bots HTML-Seiten parsen und was die als eMail-Adresse erkennen und was nicht. Die folgende Methode funktioniert einwandfrei in allen standardkonformen Browsern, und hat ne »Fallbackmethode« für den IE. Kann dadurch, als kleinen beabsichtigten Nebeneffekt, auch vom User kopiert und in sein eMail-Programm eingefügt werden.

Meinungen?

Komplette Linksammlung

Ich habe gerade meine Linkliste aussortiert. Das war einfach zuviel und zu unübersichtlich. Englischsprachige Blogs sind raus, ebenso sind Blogs die ich mittlerweile weniger intensiv lese, zukünftig nur noch hier in diesem Beitrag zu finden. Einige neue Blogs sind hinzugekommen, einige Favicons wurden aktualisiert. Wer jetzt immernoch nicht verlinkt wurde, hat vermutlich einfach noch immer kein Favicon, und ist somit selbst schuld.

Opera Mini 2.0 erschienen

Der beste mobile Internetbrowser ist gestern in einer neuen Version erschienen.

Damit scheint es, wie ich gerade sehe, endlich möglich zu sein Bilder von Internetseiten zu speichern.

Herunterladen kann man sich den Browser unter http://www.opera.com/products/mobile/operamini/phones/ bzw mini.opera.com.

Wer das Teil nach der Installation mal testen möchte, kann gerne meine Seite aufrufen, hier existiert seit bereits knapp 4 Wochen ein Stylesheet speziell für mobile Endgeräte, Handhelds, etc …

Der Changelog von Version 2.0

User interface

  • Download support on most phones for images, sound, applications etc.
  • Skin download feature, in Settings
  • Customizable multi search on home page
  • Navigation transition animations on phones with enough memory
  • Speed Dial feature for bookmarks on home page (* plus 1 to 9)
  • Support for timezones with 30 minute offsets
  • Added ability to select large pictures in web pages, with a tooltip showing original size
  • Added font size setting
  • Display previews of key shortcuts in the command bar
  • Redesigned home page and settings page
  • Made it possible to add words to the phone’s dictionary if T9 is active during form field input
  • Zoom support for large images
  • History now only displays unique downloaded URLs
  • Shortcut for fullscreen toggle is now *, *.
  • Scrollbar improvements for devices with stylus/pointer support

Network and compability

  • Improved compability with a large amount of mobile phone models.
  • Support for BlackBerry devices
  • Improved support for Palm devices

Miscellaneous

  • Now support for ~30 languages
  • Major performance improvments for Nokia Series 60 devices
  • Replaced TinyLine GZIP third party component with custom component.

Mensch, langsam wird’s echt mal Zeit für ne vernünftige Handy-Internetflat ;)

Buchrezension Professionelles Webdesign mit XHTML + CSS

von den Autoren Manuela Hoffmann und Björn Seibert.

Mitte bis Ende des Jahres 2005 hatte ich immer öfter mit dem Gedanken gespielt ein Buch zu schreiben. Ein Fachbuch zu einem Thema welches ich gut beherrsche, in einem Bereich in dem ich mich auskenne: Semantisches XHTML und CSS mit all seinen Facetten sollte dieses Thema sein. Irgendwann in dieser Zeit, ich hatte mir gerade grob einige Gedanken über mögliche Themenbereiche gemacht, lüftete Björn Seibert in seinem Weblog das Geheimnis, was es mit seinem bereits öfters angesprochenen »Projekt X« auf sich hat. Er kündigte an das er in Zusammenarbeit mit Manuela Hoffmann ein Buch verfasst hat. Ein Buch das den Titel tragen sollte »Professionelles Webdesign mit XHTML + CSS«.

Im dem Moment als ich die Ankündigung las, durchwühlte mich ein Gefühl irgendwo zwischen »hmpfgrmlargh!!!« und »juhuwunderbar!«, da ich wusste das ein Buch von Björn und Manuela zu genau „meinem“ Thema, welches zudem beim rennomierten Galileo Press Verlag erscheint, nur sehr schwer zu toppen sein würde. Also hing ich die Idee erstmal an den Nagel und wartete das Buch ab.

Einige Monate sind nun vergangen seit das Buch veröffentlicht wurde, und mittlerweile hat auch mich ein Exemplar dieses Buches erreicht. (Danke nochmal an dieser Stelle für den werten Spender ;)). Zwar bin ich aufgrund von Stress in Schule und Beruf immernoch nicht dazu gekommen das Buch komplett zu studieren, nach gut der Hälfte kann ich aber dennoch sagen, dass meine Erwartungen die ich hatte, in Punkto »nicht getoppt werden können« in jedem Fall bestätigt worden sind.

In sehr vielen Fällen habe ich merken können, dass die Autoren eine mir sehr ähnliche Art haben Formulare, Tabellen oder Seiten generell zu erstellen, an einigen Stellen bot sich auch mir als mittlerweile doch recht erfahrenen Webfrickler ein »Aha!«-Effekt. An einigen wenigen anderen Stellen hingegen war ich dagegen nicht vollständig mit Autor einer Meinung (Textstellen die ich mir dummerweise beim Lesen nicht notiert habe).

Alles in allem kann man ohne Zweifel sagen, dass »Professionelles Webdesign mit XHTML + CSS« ein sehr solides Buch ist. Alle wichtigen Themen werden angesprochen, es wird teilweise sehr ausführlich beschrieben wie Barrieren abgebaut werden können oder worauf man bei der Erstellung semantisch korrekter Internetseiten zu achten hat. Daher wird dieses Buch auch für mich, nachdem ich denn mal dazu gekommen bin es vollständig zu lesen, in jedem Fall wohl die nächsten Wochen und Monate (und Jahre[?]) ein schönes Nachschlagewerk bilden, zu Themen, welche man im Internet nur selten oder kurz beschrieben findet.

Bleibt nur noch zu sagen das der Hinweis »Dieses Buch ist für Anfänger nicht geeignet« direkt auf der ersten Seite, trotz der guten und ausführlichen Beschreibungen nicht umsonst dort steht. Für alle Anderen, die meinen, den Status »Anfänger« abgelegt zu haben, bekommt dieses Buch von mir eine absolute Leseempfehlung ausgesprochen!

Greift zu Leute, solange ich mir nicht überlege doch noch ein Buch zu schreiben ;)

WordPress Permalinkstruktur ändern?!

Ich würde gern die URLs hier in der Form wie ich sie jetzt habe (blog/YYYY/MM/DD/Titel) beibehalten (Cool URIs Don’t Change und so …) aber die die Links trotzdem auf blog/titel umstellen. Ohne Datum, ohne irgend ’n anderes Gedöns. Hat jemand ne Ahnung wo ich ein WordPress-Plugin dafür herbekomme das genau das macht?

//update:
Die folgende RewriteRule hab ich mir gerade mal zusammengefrickelt

RewriteRule [^\/]+/[^\/]+/[^\/]+/[^\/]+/[^\/]+/([^\/]+) /www/blog/$1 [R=301]

Und es scheint zu klappen. Alle Links auf /www/blog/2006/04/20/wordpress-permalinkstruktur-andern werden jetzt auf /www/blog/wordpress-permalinkstruktur-andern weitergeleitet. Bisher habe ich noch nichts gefunden was nicht funktioniert. Falls jemand einen toten Link finden sollte, bitte sofort Bescheid sagen! Danke ;)

(Achso, und ganz besonders Danke natürlich auch Dir Till ;))

Ruck zuck zum Druck

Der Eine oder Andere möchte sich ja zwecks Archivierungszwecken doch gerne einmal interessante Internetseiten ausdrucken. Leider bieten aber auch heute noch nur die wenigsten Webauftritte speziell für den Druck angefertigte Stylesheets. Dies jedoch ist, seitdem gängige Browser CSS im mehr oder weniger großen Umfang unterstützen, problemlos möglich. Die wesentlichen Schritte zum einfachen, aber dennoch effektiven Druckstylesheet sind dabei nicht einmal schwer umzusetzen oder mit einem hohem Aufwand verbunden.

So ist es bei der Einbindung in ein Dokument möglich, ein Stylesheet zum Beispiel nur für den Druck zu definieren. Oder nur für den Bildschirm. Dazu muss lediglich das media-Attribut für das Stylesheet angeführt werden:
<link href="print.css" rel="stylesheet" type="text/css" media="print" />
<link href="screen.css" rel="stylesheet" type="text/css" media="screen" />

Stylesheets, welche kein media-Attribut erhalten, gelten dabei für alle Ausgabegeräte. Testen lassen sich alle Änderungen die für die Druckversion vorgenommen wurden im Übrigen direkt im Browser, ohne einen Testausdruck, bequem über die Druckvorschau.

Grundlegendes zum Druck-Stylesheet

Macht eine Angabe in Zentimetern oder Millimetern am Bildschirm weniger Sinn, so wird ihr im Druck eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. In der Druckausgabe eines Dokuments können, bzw. sollten natürlich Werte wie cm, mm, in, pt oder pc für Abstände, Höhen- oder auch Breitenangaben benutzt werden.

Ferner sollte im Print-Stylesheet alles für gute Lesbarkeit vorbereitet werden. Ein gutes Beispiel hierfür sind Hintergrundbilder. In der Regel werden diese von Browsern von Haus aus nicht mit gedruckt. Je nach Browsereinstellung kann das aber schon einmal vorkommen. Hintergründe verbrauchen unnötig Toner und lassen mitunter die Lesbarkeit sehr leiden. Um dies zu vermeiden sollte der Hintergrund daher zuerst einmal für alle Elemente auf Papierweiß gesetzt werden:

* {background: white;}

Wie schon bei Breiten- und Höhenangaben des Dokuments sollte auch bei der Größenangabe für Schrift umgedacht werden. Denn auf dem Papier kommt es weniger auf Pixel oder relative Angaben, die auf Einstellungen des Browsers beruhen an. Stattdessen kann hier getrost auf gängige Werteinheiten wie Punkt und Pica zurückgegriffen werden. Ein Punkt entspricht dabei der üblichen Größe von 1/72 Zoll, ein Pica entspricht 12 Punkt. Als kleinste im Druck noch lesbare Schriftgröße gilt eine Größe von 6pt, dennoch sollte man bei der Wahl des Schriftgrades natürlich ein wenig großzügiger sein, und sich bei den 6pt nur auf generell sehr viel weniger wichtige Rand- oder Fußnoten beschränken.

Weitere Schritte

Hat man die oben beschriebenen, grundlegenden Schritte abgearbeitet, kann es nun ins Detail gehen. Das Wichtigste ist es, sich zu Anfang erst einmal Gedanken zu machen, welche Elemente und Informationen der User auf dem Ausdruck wirklich benötigt. So ist eine Navigation auf einer Internetseite eine echt nützliche Sache, auf dem Papier hilft sie jedoch recht wenig. Stattdessen sollte man sich überlegen, ob es nicht viel eher nötig ist, die entsprechende Seitenrubrik auf dem Ausdruck zu kennzeichnen, und wenn ja, wie man das am besten anstellt. Geht man von einer gängigen Listennavigation aus bei dem der aktive Punkt als eben dieser gekennzeichnet ist:

<ul id="navigation">
  <li><a href="#">Beispiel</a></li>
  <li><a href="#">Punkt 2</a></li>
  <li class="aktiv"><a href="#">Rubrik 3</a></li>
  <li><a href="#">Test</a></li>
</ul>

so lassen sich mit der folgenden Notation im Druckstylesheet die inaktiven Menüpunkte sehr leicht ausblenden:

#navigation li {
    display: none;
}
#navigation li.aktiv {
    display: inline;
}

Stehen bleibt in diesem Fall nur der Menüpunkt, der mit der Klasse .aktiv gekennzeichnet ist. Dieser Menüpunkt lässt sich nun beliebig weiter formatieren und beispielsweise durch Positionierung (position) am Rand des Ausdrucks platzieren. Damit der User auch später noch weiß worum es sich auf dem Ausdruck bei »Rubrik 3« handelt, kann man dies optional mittels :before Pseudoelement kennzeichnen. Etwa:
#navigation .aktiv:before {content: "Aktive Rubrik » ";}

Fehlerfrei funktioniert dies allerdings erst in neueren Gecko- oder KHTML-Browsern die sich an die Vorgaben des W3C halten, wie zum Beispiel dem Mozilla Firefox oder dem Safari Browser auf dem Mac.

Natürlich lassen sich mit dieser Methode nicht nur Navigationen oder Unternavigationen im Druck ausblenden. Auch Werbebanner, Animationen, irrelevante Formulare oder Bildelemente können so mit einfachsten Mitteln vom Ausdruck ausgeschlossen werden. Notwendig ist dazu einfach, das jeweilige Element in der print.css, mit einem .element {display: none;} zu versehen.

Eine andere, weniger elegante Lösung kann sein, nicht zu druckende Elemente mit einer Klasse class="screenonly" zu versehen, welche im Print-Stylesheet ebenfalls mit .screenonly {display: none;} notiert wird. Allen Teilen des Dokuments, die für den Benutzer nur am Bildschirm zu sehen sein sollen, können von nun an mit <e class="screenonly"> für die reine Bildschirmausgabe gekennzeichnet werden. Ob diese Variante semantisch absolut Korrektheit ist, darüber lässt sich an dieser Stelle philosophieren.

Feintuning

Neben der Navigation kann natürlich auch der Fließtext Hyperlinks enthalten mit denen man auf einem späteren Ausdruck nicht mehr viel anfangen kann – solange man sich nicht ausreichend darum kümmert. Links lassen sich dabei nach dem gleichen Prinzip wie man einen aktiven Menüpunkt hervorhebt, ebenfalls kennzeichnen. Sinnvoll ist an dieser Stelle ein Hinweis, dass es sich um einen externen Link handelt, sowie, denn sonst bringt auch der Hinweis nicht viel, der Link an sich:
a:after {content: " - Externer Link: " attr(href);}

Ein Konstrukt wie <a href="http://www.drweb.de">Dr. Web</a> erscheint somit auf dem Ausdruck wie folgt: Dr. Web – Externer Link: http://www.drweb.de.

Arbeitet man diese Liste strukturiert ab, so sollte man dem User bereits ein großes Stück entgegen gekommen sein, was den Informationsgehalt auf dem Ausdruck und auch den Verbrauch an Toner und Papier angeht. Weitere Möglichkeiten bieten sich ab Level 3 der Cascading Stylesheets, womit es möglich sein wird, Umbrüche, Hurenkinder und Schusterjungen zu kontrollieren und sinnvoll zu steuern. Die Unterstützung seitens der Browser in diesem Punkt ist jedoch aktuell nicht bzw. nur sehr rudimentär gegeben.

Dieser Artikel erschien am 07.03.2006 bei Dr.Web + (kostenpflichtig)