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Frohe Weihnachten …

… wünsche ich allen meinen Zuschauern und Mitlesern! Lasset euch reich beschenken.
Ich werde jetzt auf jeden Fall mit einem Teil meiner eingenommenen Geldgeschenke die örtliche Kneipenwirtschaft ankurbeln. In diesem Sinne, Prost! ;)

Bauarbeiten im Blog

Vielleicht ist es dem einen oder anderen gestern schon aufgefallen, die Schrift im Standardlayout hab ich wie angekündigt in die „Trebuchet MS“ geändert, welche man sich unter http://www.simplythebest.net/fonts/microsoft_fonts.html als Freefont herunterladen kann. Sollte man mal tun wenn man noch nicht hat, ist ne schöne Font! Erhältlich für Mac und PC.

Als nächstes werde ich jetzt das kürzlich erschienene Update auf die WordPress-Version 1.22 aufspielen. Sollte also gleich mal garnichts mehr gehen hier, nicht wundern. Manuel bastelt.

//edit:
so, ich hab jetzt die dateien hochgeladen alle, meine index.php wieder eingebaut, und gut. hab ich jetzt version 1.2.2?? Im Backend wirds zumindest angezeigt. Juhu.

///edit2:
Klasse, jetzt seh ich gerade das alle meine spachanpassungen natürlich wieder rückgängig gemacht wurden. Gibt es irgendwo schon angepasste deutsche WordPress-Sprachfiles? Gerne auch von offizieller Seite aus ;)

Nützliche Tools die das Leben leichter machen …

… der Schreibtisch eines Mediengestalters.

Hilfreiche Firefox-Extensions wurden ja bisher nun schon öfters in Weblogs gepostet. Nun möchte ich heute mal einige Programme vorstellen, mit denen ich in meinem Beruf als Pixelschubser und Sourcecodefighter fast täglich zu tun habe, und die das Leben ungeheuer erleichtern können. Dabei beschränke ich mich auf kostenlose Programme und versuche zu jedem Programm eine kleine Beschreibung zu liefern. Den Link zum Download gibt es selbstverständlich gleich dazu. Solltet Ihr irgendwelche Programme haben von denen Ihr meint das sie besser sind in ihrer Funktion als die von mir hier vorgestellten, oder einen Fehler meinen Beschreibungen finden, dann scheut euch nicht die Kommentarfunktion zu benutzen. Ich würde mich freuen!

Irfanview

Irfanview ist Freeware und unterstützt teilweise auch Grafikformate von denen ich im Leben noch nicht gehört habe. Es besitzt unheimlich viele praktische Funktionen wie Batchkonvertierung, Erstellung von Screenshots, Webgalerien oder Slideshows, simplere Bildbearbeitungsfunktionen, und und und. Irfanview ist ein Tool was wirklich in keiner Softwaresammlung fehlen sollte.
-> www.irfanview.com

Notepad2

Als Zweites im Bunde möchte ich das Programm vorstellen mit dem ich gerade diesen Text hier vorschreibe, nämlich „Notepad2“. Ein sehr sehr schicker und ebenso leistungsstarker Texteditor. Er bietet Syntaxhighlighting, das Konvertieren von Zeichensätzen im ANSI, UTF-8 und Unicode-Format und noch einiges mehr an Features. Alternativ dazu benutzen viele Leute auch Proton von Ulli Meybohm. Auch dies ist ein sehr Leistungsstarker Texteditor, zu dem ich allerdings nicht soviel schreiben kann, da mir Notepad2 sympathischer daher kommt, und auch vom Funktionsumfang, auf dem ersten Blick, Proton in nichts nachsteht, und ich daher lieber Notepad2 benutze.
-> www.flos-freeware.ch
-> www.meybohm.de

Mozilla Thunderbird

Das Programm mit dem ich meine eMails lese werden die meisten kennen, und nein, es ist nicht Outlook. Die Rede ist vom Mozilla eMail-Client „Thunderbird“. Thunderbird bietet einen RSS-Reader, einen sehr leistungsstarken und ebenfalls lernfähigen Spamfilter, Unterstützung für HTML- und Plaintext-eMails und eine Fülle an weiteren praktischen Features.
-> www.mozilla.org/products/thunderbird

Neat Image

… ist vielleicht dem einen oder anderen neu, möchte man aber wenn man es erstmal kennt nicht mehr so schnell missen. NeatImage wurde entwickelt um dem Rauschen von Digitalkameras ein Ende zu bereiten. Im Programm kann ein Bereich gewählt werden der viel Rauschen, Körnung oder auch JPEG-Artefakte enthält, dann die Intensität angegeben werden mit der gefiltert werden soll, und schon macht sich NeatImage an die Arbeit und bereinigt das angegebene Bild von ungewünschtem Farbrauschen. Dabei erzielt es zum größten Teil sehr eindrucksvolle Ergebnisse welche der Bearbeitung von Hand nicht im geringsten nachstehen und sogar noch übertreffen. Das Programm ist für nicht kommerzielle Nutzung kostenlos, die Pro Edition ist ab 59$ zu haben.
-> www.neatimage.com

Adobe Type Manger Light

Für die Schriftenverwaltung wird von den meisten Leuten Der Type Manager Deluxe von Adobe oder Suitcase von Extensis benutzt. Beide Programme kosten Geld. Wer aber mit den nötigsten Funktionen des Adobe Type Managers auskommt, sollte sich mal die Light-Version des ATM anschauen. Hier ist es nicht möglich eigene Sets anzulegen um diese einzeln zu deaktivieren, PFM, PFB, … Dateien liest es aber dennoch.
-> http://www.adobe.com/products/atmlight

CHZ FreeMeX

Arbeitsspeicher kann man nie genug haben, und egal wieviel man letztendlich hat, es ist sowieso immer zu wenig. Für Abhilfe sorgt da die gerade mal 200Kilobyte große Freeware FreeMeX. Sie greift in die Speicherverwaltung von Windows ein und gibt nicht mehr benötigten Speicher frei. Dies alles kann von Hand passieren, oder automatisch wenn der vorher festgelegte Wert des freien Arbeitsspeichers unterschritten wird. Das Tool verbraucht selbst nur sehr wenig Speicher und sitzt, ohne zu stören, friedlich im Systemtray um auf seinen Einsatz zu warten.
-> http://www.chzsoft.com.ar/cms/?Downloads:CHZ_FreeMeX

Media Player Classic

Wann immer man mit Media/Videoformaten aller Art in Berührung kommt, werden nervige, zum Teil hartnäckig im System verankerte Tools wie der RealPlayer, Quicktime oder das Monstrum von WindowsMediaPlayer gestartet. Um hier für Abhilfe zu schaffen wurd der Media Player Classic entwickelt. Er spielt die meisten Videoformate und kommt im kompakten Outfit des Windows Media Player 6 daher.
-> http://sourceforge.net/projects/guliverkli

Feedreader bzw. FeedOwl

Um RSS Feeds wie sie auch hier bei mir angeboten werden komfortabel zu lesen, empfehlen sich eigens dafür entwickelte RSS-Reader wie der Feedreader. Diese Unterstützen meist das Importieren oder Exportieren von OPML Files, cachen die Headlines und, je nach RSS-Feed, auch eine Beitragsvorschau auf der lokalen Festplatte, sodaß man auf diese Daten offline, beispielsweise wenn man mit dem Notebook unterwegs ist, zugreifen kann. Benutzen tue ich hierfür die Freeware „Feedreader“ welcher alle wichtigen Funktionen bietet um seine favorisierten Feeds im Auge zu behalten. Als Alternative dazu gibt es noch das kleine deutsche Programm „FeedOwl“, welches den gleichen Sinn erfüllt wie der Feedreader, in der registrierten Version jedoch knapp 30€ kostet (Für Studenten kostenlos!).
-> www.feedreader.com
-> www.feedowl.de

OpenOffice

Wie fast überall gibt es auch im Officebereich OpenSource-Alternativen zu Microsoft-Produkten. OpenOffice nennt sich die mächtige Büroalternative zu Microsoft Office, und bietet die Tabellenkalkulation „Calc“, die Texterfassung „Writer“, ein Präsentationstool namens „Impress“ sowie ein Grafik und Zeichenprogramm namens „Draw“. Und dies, wie bei OpenSource so üblich, komplett kostenlos!
-> www.openoffice.org

EasyPHP

Kaum eine professionelle Website kommt heute noch ohne PHP aus. Um lokal zu testen müsste man sich einen gut konfigurierten Apache samt PHP installieren. Da dies nicht gerade einfach ist, gibt es glücklicherweise auch in diesem Bereich Abhilfe. EasyPHP installiert per einfachem Setup-Programm einen komplett vorkonfigurierten Apache mit PHP Unterstützung, mySQL-Datenbank und zur Administration selbiger PhpMyAdmin. Um PHP Files künftig lokal zu parsen reicht es dann EasyPHP zu starten, welches sich ohne zu stören im Systemtray versteckt. Von dort aus können auch bequem Anderungen an der Konfiguration vorgenommen werden. Alternativ dazu gibt es noch das vermutlich bekanntere XAMPP, welches zwar umfangreichere Funktionen bietet, diese jedoch von vielen nicht gebraucht werden, und daher ein vielfaches an Festplattenspeicher der schlanken EasyPHP-Variante benötigt. Aber entscheidet am besten selbst:
-> www.easyphp.org
-> www.apachefriends.org

Skype

Wer ein Headset oder ein Mikrophon sowie einen DSL-Anschluss sein eigen nennt, und die monatliche Telefonrechnung so hoch ist das man fast den Schuldenberg der BRD damit tilgen könnte, sollte mal einen Blick auf die Voice-over-IP Software „Skype“ werfen. Skype wurde entwickelt Von den Kazaa-Entwicklern und bietet astreine Sprachqualität (ein entsprechendes Mikrophon vorrausgesetzt). Auch Gespräche ins weltweite Fest- oder Handynetz sind gegen relativ geringe Gebühr möglich. Mehr Infos zu Skype gibt es u.A. hier im Weblog.
-> www.skype.com

WinAmp

Wird wahrscheinlich jeder kennen, der Vollständigkeit halber soll es aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben, der Soundplayer WinAmp. Brauche ich vermutlich nicht mehr viel zu erzählen, wer ihn hat, weiß das Programm zu schätzen:
-> www.winamp.com

StreamRipper

Zu guter Letzt noch ein Plugin für die aktuellen WinAmp Versionen. Wer öfters mal MP3-Livestreams übers Netz hört, und sich das ein oder andere mal geärgert hat das das Lied was gerade läuft nirgens zu finden ist, der schneidet in Zukunft einfach direkt beim hören mit, und speichert sich das Lied, (noch) völlig legal, auf seiner Festplatte ab. Mit dem StreamRipper. Einen kleineren Artikel zum Mitschneiden und zum Programm selbst habe ich bereits vor einiger Zeit hier im Weblog verfasst.
-> http://sourceforge.net/projects/streamripper

Zum Schluss sollte gesagt sein das ich all diese Programme weder für Linux, noch für Mac testen kann, da mir lediglich ein Windowssystem zur Verfügung steht. Ich kann daher auch nicht sagen ob es die hier vorgestellten Programme auch für Mac/Linux gibt. Bei einigen Programmen wie FreeMeX weiß ich es das es sie nur für Windows gibt, bei anderen Programmen müsstet ihr selbst einen Blick drauf werfen. Ich hoffe diese Liste gibt euch einen kleinen Überblick und hilft euch ein bisschen den Arbeitsalltag zu vereinfachen. Sollte mir im Laufe des Tages noch ein Programm einfallen das ich hier jetzt vergessen habe, werde ich es ergänzen.

Interessanter neuer Artikel bei AListApart

AListApart hat heute Nacht einen ziemlich coolen Artikel veröffentlicht. In ALA190 – Cross-Column Pull-Outs wird gezeigt wie man, wie in Print-Artikeln oft üblich, ein Bild von 2 Spalten umfließen lassen kann, ohne das dabei Text überdeckt wird. Benötigt werden dafür gerade mal 6 Zeilen im CSS. Das Bild wird dabei mit einem negativen margin in die zweite Spalte gezogen (bzw im Beispiel von ALA von der Zweiten in die Erste) und die andere Spalte bekommt an der entsprechenden Stelle einen Platzhalter welcher dann in Richtung des Bildes floatet. Der Nachteil dabei ist jetzt jedoch, zoomt man in der Seite, rutscht der Text je nach Zoomfaktor unter das Bild.

Inwiefern das ganze jetzt in der Praxis eingesetzt werden kann wird sich sicherlich irgendwann zeigen, meinem Vorstellungsvermögen mangelt es momentan noch an Einsatzgebieten, da mir im spontan eigentlich eher keine Seite einfällt, auf der es wirklich 2 Spalten Fließtext gibt.

Eine schöne Sache ist es dennoch wie ich finde.

Trebuchet MS vs. Verdana

Ich überlege mir schon länger die Trebuchet MS hier im Weblog als Standardfont festzulegen. Zumindest im Standarddesign01. Wie ich beobachten konnte wird diese Schrift nicht wirklich oft eingesetzt, obwohl sie meines Erachtens nach deutlich besser aussieht als die Verdana, welche bisher ja eigentlich so ziemlich die am meisten benutzte Schrift im Web ist, und momentan die Schrift meiner Wahl ist.

Die Trebuchet wird, wie ich bei praegnanz erfahren konnte, sogar kostenlos zur Verfügung gestellt, und ist ebenfalls für Mac erhältlich.

Wer mehr über die Trebuchet MS oder auch andere Schriften erfahren möchte, sollte sich auch mal den Artikel „Typo im Web“ zu reinfahrn, wenn er dies nicht schon längst getan hat ;)

Zum Wocheneinstieg…

Das Jahr nähert sich dem Ende, und damit nähere ich mich offiziell meinem Urlaub. Und den brauch ich auch.

Was es ansonsten so Neues gibt:
Moe macht sich Gedanken über Kommentarspam
Gerrit philosophiert über das wieso und weshalb des STRG+V
Manuelas Surfgarden ist wieder da
…und dann gibt es noch welche die den Sinn hinterfragen, CSS für den IE5 zu entwickeln

Wer jetzt überhaupt erstmal auf die Idee kam CSS zu entwickeln sollte mal im Webstandards Adventskalender vorbeischauen. Sehr lesenswerte, und vor allem für Anfänger, sehr gut erläuterte Artikel zum Thema Webstandards, XHTML, CSS… Wer nicht von Anfang an mitgelesen hat, hat gut was zu nachzuholen!

KDV mal anders

Hier ist schonmal Part I des gestern angekündigten „etwas anderen“ Kriegsdienstverweigerungsschreiben. Part II soll gerade wohl in der Mache sein, folgt wenn er fertig ist. Zwar lang, aber wie ich finde recht lesenwert:

Here we go:
Gemäß Art. 4 Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes möchte ich nach umfangreicher Überlegung den Kriegsdienst verweigern und Zivildienst leisten. Die Gründe für diese Endscheidung möchte ich ihnen hier kurz darlegen. Ich beginne mit einem kleinen Abriss meiner Kindheit und Erziehung.

Meine Eltern legten schon immer viel Wert auf eine Erziehung voller Respekt und Ehrgeiz. So wurde ich als Kind schon früh von ihnen verknechtet. Bereits im zarten Alter von 2 Jahren brachten sie mich regelmäßig auf einen Bauernhof, wo ich langsam in die harte Arbeit auf Acker und Feld eingeführt wurde. Zeitweise ließen mich meine Eltern ganze Wochenenden dort, damit ich meine panische Angst vor Tieren überwinden konnte. Diese rührte daher, da ich mit 3 Jahren das erste Mal alleine in den Schweinestall zum füttern durfte. Die Schweine liefen dort frei herum, sammelten sich jedoch sofort ängstlich in einer Ecke, wenn der Bauer den Stall betrat. Dieser verprügelte die Schweine nämlich regelmäßig mit selbstgeschnitzten Knüppeln aus selbstangebauten Möhren, was auf der einen Seite einen gewissen Respekt der Schweine dem Bauern gegenüber bezwecken sollte und andererseits waren diese Möhren-Knüppel auch gleichzeitig ihr Futter.

Jedenfalls war ich mit 3 Jahren gerade mal so groß, wie ein liegendes Schwein und als die Schweine das merkten, wurde ich von ihnen mit einer unendlich gnadenlosen Aggressivität zusammengewemmst, das der Bauer mich nur mit größter Mühe und hohem Munitionsverbrauch aus dem Stall befreien konnte. Als ich nach 4 Monaten wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde, stellte sich bei mir eine leichte Abneigung und Hass gegenüber Tieren ein. Das war meinen Eltern jedoch egal und so schickten sie mich weiter auf den Bauernhof. Der Bauer jedoch hatte Verständnis und brachte mir in einem schweißtreibenden Seminar bei, wie man Tiere gezielt verprügelt. Mit zunehmenden Alter gaben mir meine Eltern auch immer weniger zu Essen, da sie gigantische Angst hatten, dass ich verfette und ihnen zu sehr auf der Tasche liege. Da ich ständig auf dem Bauernhof war, hassten und hänselten mich die Kinder in meinem eigentlichen großstadt-ähnlichen Heimatort. Was auch nicht verwunderlich war, da ich auf dem Bauernhof nicht duschen durfte. Und da ich nun Tiere verprügeln konnte, brauchte ich laut dem Bauern kein eigenes Zimmer mehr und musste somit bei Harry dem störrischen Esel in der, zu einem Stall umgebauten, Garage schlafen.

In den ersten 10 Jahren meines Lebens vergoss ich viele Tränen und musste viel einstecken. Depression plagten mich, während der diabolische Bauer immer mehr Arbeit und Pein auf mich niederprasseln ließ. Manchmal schlug er mich im Schlaf mit seinem guten Sonntags-Ledergürtel, mit der 10Pfund Gürtelschnalle aus reinem Gold. So etwas machte er jedoch aus Liebe zu mir. Er war immer sehr besorgt darum, dass ich verweichliche. Mein derzeitiger Therapeut sagt, er sei der Grund, warum ich heute so unheimlich liebevoll und zärtlich bin. Meine Eltern hielten nichts von pädagogischer kindgerechter Erziehung oder so etwas. Sie wollten mich mit Arbeit, Entzug und Unterdrückung groß ziehen, dies übernahm dann jedoch der Bauer. Nun fragen sie sich sicherlich, wo der weibliche Teil meiner Erziehung ist. Natürlich gab es auch eine Bäuerin auf dem Bauernhof. Sie durfte jedoch nicht reden, da der Bauer Angst hatte, dass sie sich in seine Angelegenheit einmische. Sagte sie dann doch mal etwas, züchtigte er sie mit 2 oder 3 leichten Schlägen aus vollem Lauf mit der Gießkanne.

Oder er ließ sie im Schweinestall übernachten. Hierbei muss ich anmerken, dass seine Frau nur 1,43 m groß und somit leichte Beute für die Schweine war. „Frauen sind Tiere“, dieser Leitsatz des Bauern hat auch mein Frauenbild im positiven Sinne geprägt. Ich weiß jetzt, das auch Frauen etwas zu Essen und Streicheleinheiten brauchen. Diese Tatsache wurde dem Bauern jedoch nicht ganz so klar wie mir, was vermutlich der Grund war, warum seine Frau schon im bescheidenen Alter von 17 Jahren verstarb. Das passierte nicht das erste Mal im 56jährigen Leben des ,leicht pädophil angehauchten, Bauern. Der Todesfall ereignete sich, als ich gerade meinen 13.Geburtstag zusammen mit Harry in der Garage zelebrierte. So musste die Party leider unterbrochen werden. Ich schleppte dann weinend die tote Bäuerin auf meinem Rücken in den 2km entfernten Wald und verscharrte die Leiche liebevoll unter einem kleinen Komposthaufen, während der Bauer in Ruhe in einem Buch mit Blondinen-Witzen las.

Ich wurde also schon recht früh mit dem Tod konfrontiert und lernte respektvoll damit umzugehen. Die ersten Nächte konnte ich zwar nicht schlafen und sogar heutzutage wache ich noch schweißgebadet und schreiend auf, aber das sei noch mein kleinstes Problem, sagt mein Therapeut. Da das Papier knapp wird, beende ich jetzt diesen kleinen Ausflug in meine Kindheit. Wie sie sehen habe ich eine unmenschliche, von Gewalt, Hass, Unterdrückung und Sadismus durchzogene, jedoch sehr liebevolle und innige Erziehung genossen. Lediglich ein abgrundtiefer Menschenhass hat sich unverständlicherweise bei mir eingeschlichen. Im Moment kämpfe ich mit unkontrollierten Aggressionen. Aufgrund meiner akuten Wutausbrüche besteht mein komplettes Mobilar bereits größtenteils aus Gummi oder ist gar nicht mehr vorhanden. Zur Zeit schlafe ich nur noch nackt auf dem Fußboden und meditiere, um meine innere Ruhe zu bewahren. Derzeitig habe ich leider keine konkret formulierbare Lebensauffassung. Krieg ist für mich keine Lösung.

Es bekämpfen sich 2 Parteien von Menschen aus nichtigen Gründen, wobei eine Partei niedergemetzelt wird und eine überlebt. Es sterben also (unschuldige) Menschen. So weit so gut. Da aber beide Parteien aus Menschen bestehen, bleiben am Ende also zwangsläufig auch Menschen am Leben. Und so etwas lässt sich mit meinem Menschenhass nicht vereinbaren. Vor allem das Prinzip der Kriegsgefangenen kann mein Gewissen nicht verantworten. Wie kann man Menschen am Leben lassen, von denen einem sogar noch vom Staat vorgeschrieben wird, dass man sie hassen soll ? Wenn sich Menschen hassen, so müssen diese sich bis auf den Tod bekämpfen und nach Möglichkeit noch den Leichnam des Gegners rückstandslos an Tiere verfüttern, um die endgültige Vernichtung sicherzustellen. Desweiteren soll bei der Bundeswehr die Fähigkeit zu Töten trainiert werden. Diese besitze ich jedoch schon. Somit wäre es von ihnen gesehen, finanziell betrachtet, unsinnig, mich aufzunehmen. Doch nicht nur finanzielle Gründe sprechen dagegen. Auch Verluste in den eigenen Reihen wären zu beklagen. Denn sollte ich eine Waffe in die Hand bekommen, werde ich diese erst wieder ablegen, wenn ich mit der vorhandenen Munition das Maximum an getöteten Menschen erreicht habe (vgl. Menschenhass).

Neue Beta der VoIP-Software Skype!

Gestern kam ne neue Version der überaus praktischen Voice-over-IP Software „Skype” raus. Wie man dem Changelog entnehmen kann sind diesmal sehr umfangreiche Features eingebaut und Fehler behoben worden. Wer das Programm noch nicht kennt, sollte es sich bei Gelegenheit unbedingt mal anschauen. Benötigt wird lediglich ein Headset (oder auch Mikrophon und Boxen) und DSL sollte schon vorhanden sein. Dann steht der kostenlosen Internet-Telefonie mit Gleichgesinnten nichts mehr im Wege. Und die Sprachqualität ist, wie vor einiger Zeit schonmal erwähnt, sehr hoch!

Wer jetzt neugierig geworden ist, der 10,4MB große Download befindet sich hier unter http://www.skype.com/download